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GHS - neues Etikett gleicher Inhalt!

 

Wofür steht GHS?

GHS steht für Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen, welches von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 eingeleitet wurde (Agenda 21 Kap. 19B). In Europa wird GHS durch die CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging) EG Nr. 1272/2008 umgesetzt.

GHS funktioniert nach dem Baukastenprinzip, aus welchem die CLP-Verordnung bestimmte Module verwendet. Außerhalb der EU gelten deshalb landesspezifische Umsetzungen von GHS.

Betroffen von der CLP-Verordnung sind alle Chemikalien - Kosmetikprodukte und Arzneimittel fallen nicht unter die Verordnung.

 

Warum überhaupt GHS?

Durch das GHS soll eine weltweit einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen geschaffen werden. So entstehen wesentliche Vorteile in punkto Sicherheit für Mensch und Umwelt. Das neue Kennzeichnungssystem soll gefährliche Chemikalien identifizieren und ihre Anwender über die jeweiligen Gefahren informieren. Dies schafft auch Handelserleichterung im globalen Warenverkehr aufgrund einer Harmonisierung mit dem Transportrecht für gefährliche Güter.

 

Welche wesentlichen Neuerungen bringt die CLP-Verordnung mit sich?

 

Neue Gefahrenpiktogramme

Die auf den ersten Blick deutlichste Neuerung durch die CLP-Verordnung sind die 9 neuen Gefahrenpiktogramme. Die Abbildungen ähneln den "alten" Gefahrensymbolen, präsentieren sich jedoch in neuer Farbe und neuer Form. Auf Produktetiketten werden anstatt der vertrauten schwarzen Symbole auf orangenem Grund, ähnliche Symbole mit rotem Rahmen auf weißem Grund abgebildet.

Zusätzlich wurden zwei völlig neue Gefahrenpiktogramme eingeführt:

 

GHS

Hinweis auf Gesundheitsgefahren

GHS 

Hinweis auf schwerwiegendere Gesundheitsgefahren

 
 

Neue Signalwörter

Gemeinsam mit den Gefahrenpiktogrammen erscheinen neu eingeführte Signalwörter:

  • Achtung (Hinweis auf weniger schwerwiegende Gefahr)
  • Gefahr (Hinweis auf schwerwiegende Gefahr)
 

Neue Einstufungskriterien

Zwischen den Einstufungsvorschriften der Stoffrichtlinie/ Zubereitungsrichtlinie und der CLP-Verordnung gibt es Unterschiede. Die CLP-Vorschriften sind strenger als die Vorschriften der Richtlinien - daher kann es vorkommen, dass einzelne Produkte durch ein schärferes und / oder zusätzliches Piktogramm gekennzeichnet werden müssen.

 
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Beispielhafte Kennzeichnung auf dem Etikett von perform®
 
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Wie setzt schülke GHS/CLP um?

Als eines der führenden Unternehmen der Branche wird schülke das GHS/CLP-System möglichst schnell umsetzen. schülke wird in den kommenden Monaten schrittweise die betroffenen Produkte gem. GHS/CLP kennzeichnen. Bis zum 01. Juni 2015 wird schülke herstellungsseitig alle relevanten Produkte umgestellt haben.

Die CLP-Verordung sieht bewusst eine Übergangsfrist von bis zu 2 Jahren vor. In diesem Zeitraum können Produkte nach den bisherigen Kennzeichnungsrichtlinien oder auch nach CLP an Kunden und Verwender geliefert werden. Diese Übergangsfrist ist notwendig, um z.B. Händlern zu ermöglichen den Lagerbestand aufzubrauchen.

 

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